Stolpersteine und Kerzen in der Hamburger Friedensallee erinnern an die Reichspogromnacht vom 9.-10. November 1938. An die Nachbarn, die in Nazi-Deutschland aus ideologischen Wahnsinn ausgegrenzt, verleumdet, beraubt, verraten, verfolgt, zur Flucht gezwungen, versklavt, in den Tod getrieben und ermordet wurden. Und an alle anderen Opfer des NS-Systems und des II. Weltkriegs.

Heute erleben wir wieder Vorurteile und Angst vor bestimmten Personengruppen, Arroganz, Rassismus, Propagandalügen aus Machtgier, Wegsehen, und dass dem Anderen das Recht auf den eigenen kulturellen Hintergrund, Leben und Menschenwürde abgesprochen wird. Das alles sind Schritte auf dem Weg zu Faschismus, zu Mord und Totschlag, und zu menschlicher und kultureller Verödung.
Ich erzähle Kindern und Erwachsenen, In- und Ausländern, alten Nachbarn und neuangekommenen Geflüchteten, Frauen, Männern etc. Märchen aus aller Welt. Wir lachen und weinen zusammen, freuen uns über unsere Gemeinsamkeiten und staunen über unsere Unterschiede. Aber vor allem sind wir beim Märchenerzählen, im Alltag und auf dieser Welt auf einer gemeinsamen Reise unterwegs.
Für ein vielfältiges, buntes, kreatives Miteinander auf der Grundlage gegenseitigen Respekts, Interesse, vertrauensvoller Begegnung und Anteilnahme, und gemeinsamer Werte und Ziele.
#reichspogromnacht1938
#niewiederistjetzt
#noafd